Wissenswertes zu diesem Pflanzenindivuduum


Pinus sylvestris L. 1753
Pinaceae - Kieferngewächse (APG IV modified (including gymnosperms))
Gemeine Kiefer, Föhre, Wald-Föhre, Forle, Wald-Kiefer
Akzessionnummer: EG-N-046-16934
Pflanzjahr: 2008
Patenschaftstext: Für Carola und Pia 2005


Taxonkonzept: The Plant List (2010)
Verbreitung: Europa, Türkei, Kaukasus, Sibirien, Amur, Mongolei, Manchurei; eingebürgert in Nord-Amerika
Größe: 30 - 50 (m)
Blütezeit: V

Pinus sylvestris L. - Accepted: Pinus sylvestris L. bei The Plant List (2010); Familie: Pinaceae (APG III)
Pinus sylvestris L. - Accepted: Pinus sylvestris L. bei Zander 2008; Familie: Pinaceae (Zander 2008)
Pinus sylvestris L. - Accepted: Pinus sylvestris L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Pinaceae (APG III)
Pinus sylvestris L. - Accepted: Pinus sylvestris L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Pinaceae (APG IV modified (including gymnosperms))
Pinus sylvestris L. - Accepted: Pinus sylvestris L. bei Schmeil-Fitschen 2019; Familie: Pinaceae (APG IV modified (including gymnosperms))
Pinus sylvestris L. - Accepted: Pinus sylvestris L. bei BfN Checklist Flora DE; Familie: Pinaceae (APG IV modified (including gymnosperms))

Blütenfarbe
rötlich
Schutzstatus, Rote Liste
Ungefährdet in DE und BW (*)
Lebensform
holzig, Baum
Blätter
Nadeln blau- bis graugrün, um ihre Längsachse gedreht, oft hin und her gekrümmt
Früchte
Zapfen deutlich gestielt, Stiel 3-12mm lang, bald nach der Blütezeit herabgekrümmt, reif graubraun, meist matt
Bodenbedingungen
weite Amplitude; bevorzugt mäßig trockene, basenarme (bis basenreiche), neutale bis mäßig saure, humose Lehmböden, auch Sand oder Torf
Lichtbedingungen
(halbschattig), sonnig
Lichtbedingungen (Symbole)
(◐)-○
Wurzeltypus
Tiefwurzler
Sukzessiontypus
Pionier
Natürliches Vorkommen (Habitat)
Felsen, Schotter, Dünen, Moore, nährstoffarme Standorte; laubholzfeindliche Standorte, im Osten auch auf besseren Böden; sommerwarme, winterkalte Klimalage; Ebene bis Gebirge
Häufigkeit des Auftretens (in welcher Region?)
häufig, aber im Westen von Natur aus nur örtlich bestandbildend
Kommentar zur Ökologie
Hauptholzart; bodenaufschließend, Nutzholz, heute forstlich überall eingebracht, formenreich
Vegetationstypus und Synökologie (Pflanzengesellschaft)
vorteilhaft vor allem im Bereich warmer Quercion rob. oder Luz.-Fagenion-Standorte, neigt im Reinbestand aber zur Rohhumusbildung, von Natur aus herrschend im Dicrano-, Cytiso- oder Erico-Pinion, beigemischt ferner dem Piceion bzw. Vaccinio-Abietenion, dem Quercion rob. (Vacc.-Quercetum), Ceph.-Fagenion oder Quercion pub.,
Einschränkungen bzgl. Bodenbedingungen
nicht salzverträglich
Status der Einbürgerung
indigen, Status nach BfN: I = etablierte Indigene und Archäobiota
Generelle Empfehlung
Empfohlen für die Bienenweide
Biotoptyp
Landschaft: forstliche Verwendung; Stadt: Grünflächen, Dachgärten, Innenhöfe
Verwendungshinweis
Einzelbaum
Zielgruppe
Forstwirte, Jäger und Waldbesitzer; Kommunale Einrichtungen, öffentliche Verwaltungen; Haus- und Kleingärtner; Imker
Zielgruppe Abkürzung
F, K, H, I
Nektar
-
Pollen
-
Honigtau
Spender
Wildbienen – Pflanzen nutzbar für
Wird von (Osmia uncinata) als Nistmöglichkeit verwendet. Harz wird von Gewöhnlicher Löcherbiene Heriades truncorum zur Konstruktion der Bruthöhlen benutzt.
Rinde
Stamm mit fuchsroter bis rötlich gelber, abblätternder Rinde, nur im unteren Bereich mit grauschwarzer bis dunkelbrauner Borke

Breunig, T. et al. (2021): Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.;

Bundesamt für Naturschutz (BfN) (1999-2001 and ongoing): Floraweb - Daten und Informationen zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands. www.floraweb.de.;

Erhardt, W., Götz, E., Bödeker, N. & Seybold, S. (2008): Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer KG, Stuttgart (Hohenheim), 18. Aufl., 2103 S.;

Metzing, D. et al. (2018): Rote Liste und Gesamtartenliste der Farn- und Blütenpflanzen (Trachaeophyta) Deutschlands .;

Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten, Baden-Württemberg (Hrsg.) (1985): Pflanzenkatalog zur Verbesserung der Bienenweide und des Artenreichtums (Kurztitel: Bienenweidekatalog);

Oberdorfer, E. (2001): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Für Deutschland und angrenzende Gebiete. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 8., stark überarb. u. erg. Aufl, 1056 S. 978-3-8001-3131-0.;

Parolly, G. et al. (2019): Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder.. Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim, 97. Aufl.;

Westrich, P. et al. (2018): Die Wildbienen Deutschlands.. Ulmer Verlag ISBN 978-8186-0123-2.;





Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Helmut Dalitz am: 7.1.2021
Aktualisierung des Steckbriefs: Aleta Neugebauer; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; zuletzt von: Aleta Neugebauer am: 4.4.2025

In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an.
Sind keine Koordinaten vermerkt, zeigt der jeweilige Punkt die Mittelkoordinaten der Parzelle in den Gärten an.



BESbswy