Wissenswertes zu diesem Pflanzenindivuduum


Sorbus domestica L.
Rosaceae - Rosengewächse (APG IV)
Speierling
Akzessionnummer: LG-W-020-16938
Pflanzjahr: 2011
Patenschaftstext: Goldene Hochzeit 2018 Inge u. Peter Stender


Taxonkonzept: The Plant List (2010)
Verbreitung: Europa ohne Britische Inseln, Skandinavien; Türkei, Kaukasus, Marokko, Algerien
Größe: 5 - 15 (m)
Blütezeit: V

Sorbus domestica L. - Accepted: Sorbus domestica L. bei Zander 2008; Familie: Rosaceae (Zander 2008)
Sorbus domestica L. - : Sorbus domestica L. bei The Plant List (2010); Familie: Rosaceae (APG III)
Sorbus domestica L. - Accepted: Sorbus domestica L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Rosaceae (APG III)
Sorbus domestica L. - Accepted: Sorbus domestica L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Rosaceae (APG IV)
Cormus domestica (L.) Spach - Accepted: Cormus domestica (L.) Spach bei Plants of the World Online; Familie: Rosaceae (APG IV)
Sorbus domestica L. - Synonym: Cormus domestica (L.) Spach bei Plants of the World Online; Familie: Rosaceae (APG IV)
Sorbus domestica L. - : Sorbus domestica L. bei BfN Checklist Flora DE; Familie: Rosaceae (APG IV)

Blütenfarbe
weiß
Blüten
Infloreszenz kegelförmige Schirmrispe mit meist 30-60 Blüten, Kronblätter weiß; Griffel 5-7
Schutzstatus, Rote Liste
Vom Aussterben bedroht in DE (1)
Lebensform
holzig, Baum
Blätter
Blätter unpaarig gefiedert, Fiedern 11-21, länglich, 3-8cm lang, im unteren Drittel meist ganzrandig, darüber gesägt, Zähne an der Spitze bis zum Frühsommer mit bräunlichen Drüsen
Früchte
Frucht apfel- oder birnenförmiger Kernapfel, 1,5-5cm lang, 1,5-4cm Durchmesser, grünlich gelb bis rot, rotbackig, herbsauer, duftend, zuletzt braun und teigig, dann süß-säuerlich und essbar
Bodenbedingungen
mäßig trockene, warme, nährstoff- und basenreiche, meist kalkhaltige, mehr oder weniger tiefgründige, steinige oder reine Ton- und Lehmböden; trockenresistent
Lichtbedingungen
halbschattig
Lichtbedingungen (Symbole)
Wurzeltypus
Tiefwurzler
Sukzessiontypus
Bodenfestiger, Nebenholzart
Natürliches Vorkommen (Habitat)
anspruchsvolle Eichen-Trocken- und Eichen-Hainbuchen-Wälder, Steinriegel, Felsen
Häufigkeit des Auftretens (in welcher Region?)
selten, angebaut, gelegentlich verwildert; im Bestand gefährdet; Vorwarnliste BW, nach BArtSchV: nicht besonders geschützt
Kommentar zur Ökologie
eßbare (teigige) Früchte früher als Wein- und Mostzusatz verwendet, Stickstoffarmut anzeigend
Vegetationstypus und Synökologie (Pflanzengesellschaft)
Quercion pubesc. und warm. Carpinion-Ges., überregionale Quercetalia pubesc.-Ordnungscharakterart, Ord., Ass. Quercetalia pubescentis, Galio sylvatici-Carpinetum (D)
Natürliche Vermehrung (auch vegetativ)
Stockausschlag, Adventivwurzel, Wurzelsprosse
Einschränkungen bzgl. Bodenbedingungen
nicht salzertragend
Empfehlung (regionalen Aspekt)
Pflanzungen zur Arterhaltung dringend erforderlich (Beigabe zum Apfelmost)
Status der Einbürgerung
indigen, Status nach BfN: I = etablierte Indigene und Archäobiota
Generelle Empfehlung
Empfohlen für die Bienenweide. Sehr gute Pollen- und Nektarspender für Honigbienen
Biotoptyp
Landschaft: Einzelbaum, Obstwiesen, Böschungen, Wegraine; Stadt: Grünflächen, Gärten
Verwendungshinweis
markanter Einzelbaum an Straßen
Zielgruppe
Landwirte; Streuobstwiesenbewirtschafter; Kommunale Einrichtungen, öffentliche Verwaltungen; Wein- und Obstbau; Haus- und Kleingärtner; Forstwirte, Jäger und Waldbesitzer; Imker
Zielgruppe Abkürzung
L, S, K, W, H, I
Nektar
sehr gut
Pollen
sehr gut
Wildbienen – Pflanzen nutzbar für
plants are useful for wildbees
Rinde
rau, später schuppige Borke
Spross
Knospen klebrig

Bundesamt für Naturschutz (BfN) (1999-2001 and ongoing): Floraweb - Daten und Informationen zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands. www.floraweb.de.;

Erhardt, W., Götz, E., Bödeker, N. & Seybold, S. (2008): Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer KG, Stuttgart (Hohenheim), 18. Aufl., 2103 S.;

Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten, Baden-Württemberg (Hrsg.) (1985): Pflanzenkatalog zur Verbesserung der Bienenweide und des Artenreichtums (Kurztitel: Bienenweidekatalog);

Oberdorfer, E. (2001): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Für Deutschland und angrenzende Gebiete. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 8., stark überarb. u. erg. Aufl, 1056 S. 978-3-8001-3131-0.;

Parolly, G. et al. (2019): Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder.. Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim, 97. Aufl.;

The International Plant Names Index (2009). Published on the Internet http://www.ipni.org; Courtesy to IPNI, 2009. Exported from IPNI at date: 2009-09-22 20:17:51;





Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Database method am: 12.3.2020
Aktualisierung des Steckbriefs: Aleta Neugebauer; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; zuletzt von: Aleta Neugebauer am: 10.3.2025

In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an.
Sind keine Koordinaten vermerkt, zeigt der jeweilige Punkt die Mittelkoordinaten der Parzelle in den Gärten an.



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