Wissenswertes zum Taxon (Art, Unterart, Varietät...)


Peucedanum oreoselinum Moench 1794

Apiaceae (Umbelliferae) - Doldengewächse (World Flora Online - APG IV (Angiosperms))
Berg-Haarstrang
Taxonkonzept: World Flora Online
Verbreitung: Europa ohne Britische Inseln; ? Kaukasus
Verbreitungskarte Bundesamt für Naturschutz BfN
Größe: 0,3 - 1 (m)
Blütezeit: VII - IX
Kurzbeschreibung: Ausdauernde Pflanze bis 1 m hoch, verzweigt, mindestens an den Knoten etwas gerötet, Blätter zwei- bis dreifach gefiedert, Fiedern wie Fiederblättchen rechtwinklig abgehend, Blattachse an den Knoten winklig gebogen, Blattachse und Fiedern nicht in einer Ebene liegend. Fiederabschnitte eiförmig-keilförmig, locker stehend, Endfiedern drei- bis fünfzipflig. Kronblätter weiß, Frucht rundlich-eiförmig mit Randrippe, diese etwa so breit wie das Fruchtgehäuse, meist 4,5-5 mm lang und circa 4 mm breit. Wächst in lockeren Herden.

Peucedanum oreoselinum Moench - Accepted: Peucedanum oreoselinum Moench bei Zander 2008; Familie: Apiaceae (Umbelliferae) (Zander 2008)
Peucedanum oreoselinum Moench - Accepted: Peucedanum oreoselinum Moench bei Zander 2008; Familie: Apiaceae (Umbelliferae) (APG IV)

Blütenfarbe
weiß
Lebensform
audauernd
Blätter
Blätter nicht lederig, beiderseits grün und glänzend, Fiedern erster Ordnung im rechten bis stumpfen Winkel ansetzend
Bodenbedingungen
auf sommerwarmen, mäßig trockenen, basenreichen, oft kalkarmen, lockeren, neutralen, humosen, steinigen oder sandigen Böden
Lichtbedingungen
Halbschatt- bis Lichtpflanze
Lichtbedingungen (Symbole)
◐ - ○
Wurzeltypus
bis 2 m tief wurzelnd
Natürliches Vorkommen (Habitat)
im Saum sonniger Büsche, in lichten Eichen- und Kiefernwäldern, in Staudenhalden, an Wegrainen
Status der Einbürgerung
indigen (I)
Chemische Merkmale
ätherische Öle mit Terpenen, Athamantin, Peucedanin, Valeriansäure, Flavonoide
Chemie und pharmzeutische Nutzung – kurz
getrocknetes Kraut: Oreoselini herba, getrocknete Wurzel: Radix Oreoselini
Pharmazeutische Nutzung
Das Kraut in der Volksheilkunde als Diuretikum. Die Wurzel in der Volksheilkunde bei Katarrhen und Wassersucht. Homöopathische nutzbar
Generelle Empfehlung
Besonders empfohlen für die Bienenweide
Zielgruppe
Haus- und Kleingärtner
Zielgruppe Abkürzung
H
Blütenbesuch durch oligolektische Wildbienen
Andrena nitidiuscula
Spross
Stängel stielrund, fein gerillt, markig

Erhardt, W., Götz, E., Bödeker, N. & Seybold, S. (2008): Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer KG, Stuttgart (Hohenheim), 18. Aufl., 2103 S.;

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Geschlecht Standort Akzessions-Nr. Pflanzjahr Spende IPEN Lat. Long.
Apiaceae, Araliaceae SYS-26507 2026-03-26 AT-0-IB-014308 0 0


Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Helmut Dalitz am: 12.5.2026
Aktualisierung des Steckbriefs: ; Aleta Neugebauer; Helmut Dalitz; zuletzt von: Helmut Dalitz am: 12.5.2026

In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an.
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