Wissenswertes zu diesem Pflanzenindivuduum


Pyrus communis L. 'unbekannte Sorte'
Rosaceae - Rosengewächse (APG IV)
Birne, Gartenbirne, Kultur-Birne
Akzessionnummer: LG-Z-199-25575
Pflanzjahr: 2003
Patenschaftstext: Gestiftet zu Ehren von Gabriele Maas


Taxonkonzept: The Plant List (2014), version 1.1
Verbreitung: Kulturform (als Obstbaum verbreitet angepflanzt und in vielen Sorten kultiviert)
Größe: 10 - 20 (m)
Blütezeit: IV - V
Kurzbeschreibung: Bis 20 m hoher, dornloser Baum mit kahlen oder etwas behaarten Zweigen. Blätter eiförmig, spitz, kerbig-gesägt, gestielt, Blattspreite 5-8 cm lang und 3,5-5,5 cm breit. Kronblätter weiß. Frucht kegelförmig, zum Stiel hin verschmälert, süß schmeckend, 6-16 cm lang, 4-12 cm breit. In vielen Kulturformen.

Blütenfarbe
weiß
Schutzstatus, Rote Liste
Ungefährdet in DE und BW (*)
Lebensform
holzig, Baum
Blätter
Blätter eiförmig bis elliptisch, 5-9 cm lang, 3,5-5,5 cm breit, kahl, kerbig gesägt bis ganzrandig, breiter als 5 cm
Früchte
Früchte groß, 5-16 cm, essbar
Bodenbedingungen
frische, warme, nährstoff- und basenreiche, lockere, tiefgründige Lehmböden
Lichtbedingungen
sonnig, schattig; Lichtholzart
Lichtbedingungen (Symbole)
●-◐-○
Wurzeltypus
Tiefwurzler
Sukzessiontypus
Lichtholzart
Natürliches Vorkommen (Habitat)
sommertrockene Klimalage
Häufigkeit des Auftretens (in welcher Region?)
häufig und seit Antike in vielen Sorten gezüchtet
Einschränkungen bzgl. Temperatur
etwas wärmeliebend und frostempfindlich
Einschränkungen bzgl. Habitat
wintermilde, sommertrockene Klimalage
Empfehlung (regionalen Aspekt)
Als Fruchtbäume sollten landschaftstypische, alte Sorten verwendet werden.
Status der Einbürgerung
häufig und seit der Antike in vielen Sorten gezüchtet; Archaeophyt und Kulturpflanze, Status nach BfN: N = etablierte Neobiota
Chemische Merkmale
Arbutin, Pyrosid, Depside, Chlorogensäure, Kaffeesäure
Pharmazeutische Nutzung
Die getrockneten Blätter als Harndesinfiziens. Die Frucht wird als Obst genutzt und besitzt diuretische Eigenschaften
Generelle Empfehlung
nur Sorten mit nicht gefüllten Blüten empfohlen für die Bienenweide
Biotoptyp
Landschaft: Einzelbaum, Streuobstwiesen; Stadt: Gärten, Schulgärten, Spielplätze, städtische Freiflächen
Zielgruppe
Streuobstwiesenbewirtschafter; Wein- und Obstbau; Haus- und Kleingärtner; Imker; Kommunale Einrichtungen, öffentliche Verwaltungen
Zielgruppe Abkürzung
S, W, H, I, K
Nektar
mittel bis gut
Pollen
mittel bis gut
Honigtau
Tracht im Juli möglich. Wird von mindestens 3 Lausarten produziert
Blütenbesuch durch polylektische Wildbienen
Frühlings-Seidenbiene (Colletes cunicularis), Andrena dorsata, Andrena flavipes, Rotfransige Sandbiene (Andrena haemorrhoa), Andrena nitida, Andrena varians, Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus), Lasioglossum majus, Lasioglossum sexstrigatum, Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis), Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes)
Pflanzen nutzbar für Wildbienen
Wird von Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) als Nistmöglichkeit verwendet. Blätter werden von Megachile genalis und (Megachile maritima) zur Konstruktion der Bruthöhlen benutzt.
Steckbriefe Wildbienen (www.Wildbienen.info.de)
Steckbrief Andrena haemorrhoa Steckbrief Anthophora plumipes Steckbrief Colletes cunicularius Steckbrief Osmia bicornis Steckbrief Osmia cornuta Steckbrief Xylocopa violacea
Spross
Äste dornenlos

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Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Gliniars Robert am: 10.12.2024
Aktualisierung des Steckbriefs: Aleta Neugebauer; Gliniars Robert; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; zuletzt von: Aleta Neugebauer am: 20.1.2026

In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an.
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