Wissenswertes zu diesem Pflanzenindivuduum


Populus tremula L. 1753
Salicaceae - Weidengewächse (APG IV)
Zitterpappel, Espe, Aspe
Akzessionnummer: LG-Z-097-5466
Pflanzjahr: 2002
Patenschaftstext: Unserem Enkel Robin Rühle 17.4.2014


Taxonkonzept: The Plant List (2014), version 1.1
Verbreitung: Europa, Türkei, Levante, Kaukasus, Sibirien, Amur, Sachalin, Kamschatka, Zentral-Asien, Mongolei, Korea, Japan, China; Algerien
Größe: 5 - 20 (m)
Blütezeit: II - IV

Populus tremula L. - Accepted: Populus tremula L. bei Zander 2008; Familie: Salicaceae (Zander 2008)
Populus tremula L. - Accepted: Populus tremula L. bei The Plant List (2010); Familie: Salicaceae (APG III)
Populus tremula L. - Accepted: Populus tremula L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Salicaceae (APG III)
Populus tremula L. - Accepted: Populus tremula L. bei Schmeil-Fitschen 2019; Familie: Salicaceae (APG III)
Populus tremula L. - Accepted: Populus tremula L. bei BfN Checklist Flora DE; Familie: Salicaceae (APG IV)

Blüten
zweihäusig, Deckblätter tief eingeschnitten, am Rand lang bewimpert
Schutzstatus, Rote Liste
Ungefährdet in DE und BW (*)
Blütenökologie
windbestäubt
Lebensform
holzig, Baum
Blätter
Blattspreite oberseits mattgrün, unterseits grau- bis blaugrün, an der Spitze abgerundet, stumpf oder spitz,Rand grob buchtig gezähnt, ohne oder mit sehr schmalen kaum mit der Lupe erkennbarem durchsichtigem Saum, Spreite rundlich bis breit eiförmig, 3-7cm lang, aber an starken Langtrieben und Schösslingen größer und breit eiförmig oder deltoid eiförmig bis 3-eckig herzförmig
Laubwechseltypus
sommergrün
Früchte
Kapselfrucht mit zahlreichen winzigen Samen
Bodenbedingungen
vorzugsweise grund- oder sickerfrische, nährstoff- und basenreiche, (kalkarme wie -reiche), milde bis mäßig saure (weite Amplitude), humose oder rohe, lockere Stein- oder bindige Sand-, Löß- und Lehmböden
Fruchtökologie
windverbreitet
Lichtbedingungen
sonnig bis halbschattig
Lichtbedingungen (Symbole)
◐-○
Sukzessiontypus
Waldpionier, Rohbodenkeimer und -besiedler
Natürliches Vorkommen (Habitat)
Schlag- und Vorwaldgehölze, Gebüsche (z.B. mit Weißdorn), Mischwälder, Fichtenwälder, Eichenwälder, Buchenwälder, lichte Wälder, Waldränder, Hecken, Blockhalden, an Felsen; Ebene bis Gebirge
Häufigkeit des Auftretens (in welcher Region?)
ziemlich häufig
Kommentar zur Ökologie
bodenbereitend, Bodenfestiger, Nebenholzart
Vegetationstypus und Synökologie (Pflanzengesellschaft)
temperate, mesophytische sommergrüne Laub- und Mischwälder und boreale Nadelwälder; vor allem mit Betula oder Salix caprea im Sambuco-Salicion, Folgeart im Genistion pil., auch in Prunetalia-Gesellschaften
Natürliche Vermehrung (auch vegetativ)
Adventivwurzel, Wurzelbrut, Wurzelstecklinge
Einschränkungen bzgl. Bodenbedingungen
nicht salzertragend
Einschränkungen bzgl. Temperatur
sommerwärmeliebend
Einschränkungen bzgl. Lichtbedingungen
lichtliebend
Empfehlung (regionalen Aspekt)
nicht für städtischen Straßenraum
Status der Einbürgerung
indigen, Status nach BfN: I = etablierte Indigene und Archäobiota
Generelle Empfehlung
Empfohlen für die Bienenweide
Biotoptyp
Landschaft: Waldsäume, Feldgehölz, Hecken, Böschungen
Verwendung
Holz wird zur Furnier- und Papierherstellung verwendet; auch als Bioenergiepflanze verwendet
Verwendungshinweis
Lebendbau: Rohboden, Rekultivierung
Zielgruppe
Landwirte; Forstwirte, Jäger und Waldbesitzer
Zielgruppe Abkürzung
L, F
Nektar
-
Pollen
gut
Honigtau
Spender
Wildbienen – Pflanzen nutzbar für
Wird von Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) als Nistmöglichkeit verwendet. Blätter werden von (Megachile maritima) zur Konstruktion der Bruthöhlen benutzt. Pflanzenhaare werden von Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) zur Konstruktion der Bruthöhle benutzt.
Rinde
glatte, grünlich graue Rinde mit rautenförmigen Lentizellen (Korkwarzen)

Breunig, T. et al. (2021): Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.;

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Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten, Baden-Württemberg (Hrsg.) (1985): Pflanzenkatalog zur Verbesserung der Bienenweide und des Artenreichtums (Kurztitel: Bienenweidekatalog);

Oberdorfer, E. (2001): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Für Deutschland und angrenzende Gebiete. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 8., stark überarb. u. erg. Aufl, 1056 S. 978-3-8001-3131-0.;

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Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Database method am: 13.1.2021
Aktualisierung des Steckbriefs: Aleta Neugebauer; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; Matthias Krause; zuletzt von: Aleta Neugebauer am: 4.4.2025

In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an.
Sind keine Koordinaten vermerkt, zeigt der jeweilige Punkt die Mittelkoordinaten der Parzelle in den Gärten an.



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