Das Asiatische Gelbholz – Maackia amurensis RUPR. & MAXIM.
Das Asiatische Gelbholz ist ein Ziergehölz aus der Mandschurei mit silbrigem Laubaustrieb, grünlichweißen Blütenständen und Hülsenfrüchten.
In seiner Heimat wächst es als Steppengehölz an Rändern von Trockenwäldern im Amurgebiet = lat. amurensis, der Grenzregion von Nordost-China und Russland, in Taiwan, auf der koreanischen Halbinsel und den japanischen Inseln. Es benötigt sonnige Standorte, ist wärmeliebend und frosthart.
Ein robuster Baum
Der sommergrüne Baum wird bis zu 15 m hoch. Mit dem kräftigen Herzwurzelsystem übersteht er Stürme und ist als Windschutzhecke geeignet. Oft wächst er mehrstämmig. Die Borke ist attraktiv grünbraun gefärbt und mit auffallenden Korkporen bedeckt.
Jedes Blatt besteht aus sieben bis elf elliptischen Fiederblättern. Die Varietät buergeri aus Japan besitzt stumpfe und nicht zugespitzte Blättchen. Die Herbstfärbung ist goldgelb und leuchtend.
Blüten bei Insekten beliebt
Von Juli bis August erblühen die dekorativen Schmetterlingsblüten. Sie werden von Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und zahlreichen Käfern besucht. Von September bis Oktober reifen 3-7 cm lange Hülsenfrüchte mit je ein bis vier gelbbraunen Samen.
Das Holz ist auffallend gelb gefärbt und wird in Asien nicht zum einfachen Möbelbau, sondern in der Kunsttischlerei eingesetzt und ähnelt Olivenholz.
In Mitteleuropa wird dem extrem hitzetoleranten Schmuckbaum eine Zukunft als Klimawandelgehölz gegeben. Zudem machen ihm Industrie- und Autoabgase wenig aus.
Erstmals beschrieben wurde das Schmetterlingsblütengewächs durch den österreichischen Botaniker in russischen Diensten, Franz Josef Ruprecht (1814-1870), und den deutsch-russischen Botaniker Karl Johann Maximowicz (1827-1891). Benannt wurde die Gattung zu Ehren des russischen Naturforschers Richard Maack (1825-1886).
R. Gliniars, R. Bäßler, M. Friedrich, A. M. Steiner, veröffentlicht am: 17.8.2020
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S44
Maackia amurensis subsp. buergeri (Maxim.) C. K. Schneid.
Fabaceae (Leguminosae, Papilionaceae)
16997
Maackia amurensis subsp. buergeri (Maxim.) C. K. Schneid.