Wissenswertes zu diesem Pflanzenindivuduum


Geum rivale L. 1753
Rosaceae - Rosengewächse (APG IV)
Bach-Nelkenwurz
Akzessionnummer: SYS-18126
Pflanzjahr: 0


Taxonkonzept: The Plant List (2014), version 1.1
Verbreitung: Europa, Türkei, Kaukasus, Sibirien, Zentral-Asien, subarktisches Amerika und Nord- bis West-Zentrale USA
Größe: 0,2 - 0,9 (m)
Blütezeit: IV - VI
Kurzbeschreibung: Ausdauernde Pflanze bis 60 cm hoch mit kurzem Wurzelstock. Grundständige Blätter mit wenigen Paaren ungleich großer, gesägter Fiederblättchen, Stängelblätter ungeteilt, dreiteilig oder gefiedert. Blüten nickend, walzenförmig, in zwei- bis fünfblütigem Blütenstand. Kelch dunkel-kupferbraun, Krone rosa bis gelblich, dunkel geadert, 8-15 mm lang. Frucht Nüsschen mit hakigem Schnabel. Bevorzugt feuchte bis nasse Böden.

Geum rivale L. - Accepted: Geum rivale L. bei Zander 2008; Familie: Rosaceae (Zander 2008)
Geum rivale L. - Accepted: Geum rivale L. bei The Plant List (2010); Familie: Rosaceae (APG III)
Geum rivale L. - Accepted: Geum rivale L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Rosaceae (APG III)
Geum rivale L. - Accepted: Geum rivale L. bei The Plant List (2010); Familie: Rosaceae (APG IV)
Geum rivale L. - Accepted: Geum rivale L. bei Schmeil-Fitschen 2019; Familie: Rosaceae (APG IV)
Geum rivale L. - Accepted: Geum rivale L. bei BfN Checklist Flora DE; Familie: Rosaceae (APG IV)
Geum rivale L. - Accepted: Geum rivale L. bei World Flora Online - APG IV (Angiosperms); Familie: Rosaceae (World Flora Online - APG IV (Angiosperms))

Blütenfarbe
blassgelb bis bräunlich rosa
Blüten
Blüten nickend, Kronblätter außen rötlich, innen blassgelb, Kelchblätter braunrot, aufrecht, den Kronblättern anliegend, zur Fruchtzeit durch gestrecktes Internodium (Karpophor) von der Frucht getrennt, Griffel 2-gliedrig, unteres Glied so lang wie obere, zottig und drüsig, das obere federig behaart, abfallend
Schutzstatus, Rote Liste
Ungefährdet in DE und BW (*)
Lebensform
krautig, terrestrisch, ausdauernd (Staude)
Blätter
Grundblätter lang gestielt, unterbrochen gefiedert, Endfieder sehr groß, 3-lappig
Bodenbedingungen
sickernasse (feuchte) zum Teil zeitweise überflutete, nährstoff- und basenreiche, mehr oder weniger milde, humose Lehm- und Tonböden, Gleyböden
Lichtbedingungen
Halbschatten- bis Halblichtpflanze
Lichtbedingungen (Symbole)
◐ - (○)
Wurzeltypus
bis 50 cm tief wurzelnd
Natürliches Vorkommen (Habitat)
Nasswiesen, besonders des Gebirges, Berg-Auenwälder, Hochstaudenfluren, an Quellen und Ufern, auch in Moorwiesen; kühl-humide Klimalage; Ebene bis Gebirge (selten in Wärme- und Trockengebieten)
Häufigkeit des Auftretens (in welcher Region?)
ziemlich häufig
Kommentar zur Ökologie
Feuchte- bis Nässezeiger
Vegetationstypus und Synökologie (Pflanzengesellschaft)
vor allem im Calthion, auch in anderen Molinietalia-Ges., im Alno-Ulmion (Alnetum inc.), Magnocaricion oder Adenostylion, Ord. Molinietalia caeruleae
Einschränkungen bzgl. Bodenbedingungen
nicht salzertragend
Status der Einbürgerung
indigen, Status nach BfN: I = etablierte Indigene und Archäobiota
Chemische Merkmale
ätherische Öle (Eugenol), Gerbstoffe, Gein, Phloroglucin
Chemie und pharmzeutische Nutzung – kurz
Caryophyllatae aquaticae rhizoma: getrocknete unterirdische Teile
Pharmazeutische Nutzung
Die getrockneten unterirdischen Teile in der Volksheilkunde innerlich bei Durchfallerkrankungen, Verdauungsstörungen, Husten sowie Appetitlosigkeit
Generelle Empfehlung
Sehr empfohlen für die Bienenweide
Biotoptyp
Rabatten, Staudenbeete, Teichufer
Verwendungshinweis
Staude für gärtnerische Verwendung; aussaatwürdige Art für artenreiche Wiesen im Außenbereich
Zielgruppe
Haus- und Kleingärtner; Landwirte; Streuobstwiesenbewirtschafter; Kommunale Einrichtungen, öffentliche Verwaltungen
Zielgruppe Abkürzung
H, L, S, K
Nektar
mittel
Pollen
mittel bis gut

BfN (2010): Artenfilter und Kartendienst für regionales gebietseigenes Saat- und Pflanzgut krautiger Arten, Accessed: 03.06.2025. See: https://regionalisierte-pflanzenproduktion.de/artenfilter.htm;

Erhardt, W., Götz, E., Bödeker, N. & Seybold, S. (2008): Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer KG, Stuttgart (Hohenheim), 18. Aufl., 2103 S.;

Karl Hiller et al. (2010): Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen.. Spektrum, Heidelberg, 2. Auflage 9783827420534.;

Maurizio, Anna et al. (1982): Nektar und Pollen - die wichtigsten Nahrungsquellen der Honigbiene. 4. Ehrenwirth, München, 3, überabeitete Auflage;

Oskar Sebald et al. (1992): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs. 3. Eugen Ulmer, Stuttgart 3-8001-3314-8.;

Schick, B. & Spürgin, A. (1997): Die Bienenweide. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, Auflage: 4., völlig neubearb. u. erw. A., 216 S. 978-3800174188.;

The International Plant Names Index (2009). Published on the Internet http://www.ipni.org; Courtesy to IPNI, 2009. Exported from IPNI at date: 2009-09-22 20:17:51;







Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Database method am: 12.3.2020
Aktualisierung des Steckbriefs: Aleta Neugebauer; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; zuletzt von: Aleta Neugebauer am: 16.2.2026

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