Wissenswertes zu diesem Pflanzenindivuduum


Pinus nigra J. F. Arnold 1785
Pinaceae - Kieferngewächse (APG IV modified (including gymnosperms))
Schwarz-Kiefer, Schwarz-Föhre
Akzessionnummer: EG-A-089-19096
Pflanzjahr: 1849


Taxonkonzept: The Plant List (2010)
Verbreitung: Europa: Österreich, Italien, Balkanhalbinsel; eingebürgert auf den Britischen Inseln, Skandinavien und im östl. Mitteleuropa
Größe: 10 - 30 (m)
Blütezeit: V - VI
Kurzbeschreibung: Baum bis 20 m hoch mit dunkelgrauer Rinde. Nadeln zu je zwei in Büscheln, meist 8-15 cm lang, beiderseits dunkelgrün. Zapfen 4-8 cm lang, gelbbraun glänzende, pyramidenförmige Verdickung an der Spitze der Fruchtschuppen, mit dunkelbrauner Spitze. Stammt ursprünglich aus den Gebirgen Südeuropas und Nordafrikas und wird zur Aufforstung von trockenen und warmen Hängen auf kalkhaltigen, flachgründigen Böden verwendet.

Pinus nigra J. F. Arnold - Accepted: Pinus nigra J. F. Arnold bei The Plant List (2010); Familie: Pinaceae (APG III)
Pinus nigra J. F. Arnold - Accepted: Pinus nigra J. F. Arnold bei Zander 2008; Familie: Pinaceae (Zander 2008)
Pinus nigra J. F. Arnold - Accepted: Pinus nigra J. F. Arnold bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Pinaceae (APG III)
Pinus nigra J. F. Arnold - Accepted: Pinus nigra J. F. Arnold bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Pinaceae (APG IV modified (including gymnosperms))
Pinus nigra J. F. Arnold - Accepted: Pinus nigra J. F. Arnold bei BfN Checklist Flora DE; Familie: Pinaceae (APG IV modified (including gymnosperms))
Pinus nigra J. F. Arnold - Accepted: Pinus nigra J. F. Arnold bei World Flora Online - Gymnosperms; Familie: Pinaceae (World Flora Online - Gymnosperms)

Blütenfarbe
rot
Schutzstatus, Rote Liste
Vom Aussterben bedroht in DE (1)
Lebensform
holzig, Baum
Blätter
Nadeln dunkelgrün, meist steif und dem Zweig zu gebogen
Früchte
Zapfen (fast) sitzend, glänzend hellbraun, graubraun oder gelblich braun
Bodenbedingungen
trockene, flachgründige Kalkfelsböden
Status der Einbürgerung
N
Gefährdungspotential des eingewanderten Taxons in der Region
invasiv, nach BfN: potentiell invasiv
Chemische Merkmale
Pinen, Germacren D, Cadinene, Limonen, Sesquiterpene
Chemie und pharmzeutische Nutzung – kurz
Pini aetheroleum: aus Nadeln, Zweigspitzen und Ästen gewonnenes ätherisches Öl, Terebinthinae aetheroleum rectificatum: gereinigtes ätherisches Öl aus dem Harzbalsam
Pharmazeutische Nutzung
Bei katarrhischen Erkrankungen der Atemwege, äußerlich bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden, Erkrankungen der Bronchien, volkstümlich bei Blasenkatarrh sowie gegen Krätze und Moskitos.
Verwendung
Zier- und Parkbaum
Honigtau
Wird von mindestens zwei Lausarten produziert
Pflanzen nutzbar für Wildbienen
Wird von (Osmia uncinata) als Nistmöglichkeit verwendet. Harz wird von Gewöhnlicher Löcherbiene (Heriades truncorum) zur Konstruktion der Bruthöhlen benutzt.
Steckbriefe Wildbienen (www.Wildbienen.info.de)
Steckbrief Heriades truncorum
Rinde
Stamm in ganzer Länge mit dunkelgrauer bis schwarzbrauner Borke

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Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Database method am: 12.3.2020
Aktualisierung des Steckbriefs: Aleta Neugebauer; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; zuletzt von: Aleta Neugebauer am: 15.1.2026

In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an.
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