Äcker, verwildert in Schutt- und Unkrautfluren, an Wegen und Müllplätzen
Häufigkeit des Auftretens (in welcher Region?)
selten angebaut und verwildert
Kommentar zur Ökologie
Mehlpflanze, Bienenfutterpflanze
Vegetationstypus und Synökologie (Pflanzengesellschaft)
Chenopodietea-Art (z.B. noch im Osten),
Einschränkungen bzgl. Temperatur
etwas wärmeliebend und frostempfindlich
Empfehlung (regionalen Aspekt)
Saat nicht nach Ende Juli
Status der Einbürgerung
unbeständiger Neophyt und Kulturpflanze
Chemische Merkmale
Flavonoidglykoside wie Rutin (Rutosid PhEur) bis zu 8 %, in geringeren Mengen Quercitrin und Hyperosid, das Naphthodianthron Fagopyrin, Phenolcarbonsäuren
Chemie und pharmzeutische Nutzung – kurz
Fagopyri esculenti herba – Buchweizenkraut, die frischen zur Blütezeit geernteten oberirdischen Teile. Fagopyrum esculentum (HAB)
Pharmazeutische Nutzung
Buchweizen wurde in den 1970er Jahren durch den hohen Rutingehalt als Arzneipflanze entdeckt. Anwendungsgebiet ist die unterstützende Behandlung bei Venenschwäche., zudem antioxidative Eigenschaften. In der Homöopathie bei Kopfschmerzen, Haut- und Juckreizen
Generelle Empfehlung
Als Bienenweide verfügbare Zwischenfrucht im Ackerbau.
Verwendungshinweis
Günstige Wirkung auf die spezifische Begleitflora vor allem im Hauptfruchtanbau.
Bundesamt für Naturschutz (BfN) (1999-2001 and ongoing): Floraweb - Daten und Informationen zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands. www.floraweb.de.; Erhardt, W., Götz, E., Bödeker, N. & Seybold, S. (2008): Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer KG, Stuttgart (Hohenheim), 18. Aufl., 2103 S.; Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten, Baden-Württemberg (Hrsg.) (1985): Pflanzenkatalog zur Verbesserung der Bienenweide und des Artenreichtums (Kurztitel: Bienenweidekatalog); Oberdorfer, E. (2001): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Für Deutschland und angrenzende Gebiete. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 8., stark überarb. u. erg. Aufl, 1056 S. 978-3-8001-3131-0.; The International Plant Names Index (2009). Published on the Internet http://www.ipni.org; Courtesy to IPNI, 2009. Exported from IPNI at date: 2009-09-22 20:17:51;
Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Database method am: 28.3.2020Aktualisierung des Steckbriefs: Gliniars Robert; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; Robert Gliniars; zuletzt von: imported by Helmut Dalitz am: 11.8.2023In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an. Sind keine Koordinaten vermerkt, zeigt der jeweilige Punkt die Mittelkoordinaten der Parzelle in den Gärten an.