Wissenswertes zu diesem Pflanzenindivuduum


Teucrium scorodonia L. 1753
Lamiaceae (Labiatae) - Lippenblütengewächse (APG IV)
Salbei-Gamander
Akzessionnummer: SYS-3748
Pflanzjahr: 0


Taxonkonzept: The Plant List (2010)
Verbreitung: Europa ohne östl. Mitteleuropa, Skandinavien, Tunesien; eingebürgert in Skandinavien
Größe: 0,3 - 0,5 (m)
Blütezeit: VII - IX
Kurzbeschreibung: Ausdauernde Pflanze bis 80 cm hoch mit unterirdischen Ausläufern. Stängel verzweigt, aufrecht, mit kurzen, rückwärts anliegenden Haaren und im unteren Bereich mit mehrzelligen abstehenden Haaren. Blätter am Grund herzförmig, gestielt, oval, stumpf und unregelmäßig gezähnt, beiderseits behaart, runzelig. Blüten meist zu zwei in den Achseln der Tragblätter, in einseitswendigen, traubenartigen Blütenständen. Kelch mit einzähniger Ober- und vierzähniger Unterlippe, 4-6 mm lang, behaart. Krone gelblichweiß bis gelbgrün, 0,8-1,2 mm lang. Teilfrüchte circa 2 mm lang, glatt.

Teucrium scorodonia L. - Accepted: Teucrium scorodonia L. bei Zander 2008; Familie: Lamiaceae (Labiatae) (Zander 2008)
Teucrium scorodonia L. - Accepted: Teucrium scorodonia L. bei The Plant List (2010); Familie: Lamiaceae (Labiatae) (APG III)
Teucrium scorodonia L. - Accepted: Teucrium scorodonia L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Lamiaceae (Labiatae) (APG III)
Teucrium scorodonia L. - Accepted: Teucrium scorodonia L. bei The Plant List (2014), version 1.1; Familie: Lamiaceae (Labiatae) (APG IV)
Teucrium scorodonia L. - Accepted: Teucrium scorodonia L. bei BfN Checklist Flora DE; Familie: Lamiaceae (Labiatae) (APG IV)
Teucrium scorodonia L. - Accepted: Teucrium scorodonia L. bei World Flora Online - APG IV (Angiosperms); Familie: Lamiaceae (Labiatae) (World Flora Online - APG IV (Angiosperms))

Blütenfarbe
grünlichgelb
Blüten
Kelch zweilippig, mit aufwärts gebogener, breit zugespitzter Ober- und kurz vierzähniger Unterlippe, Krone blass grünlichgelb, Blüten in einseitswendigen Quirlen
Schutzstatus, Rote Liste
Ungefährdet in DE und BW (*)
Blütenökologie
Insektenbestäubt
Lebensform
ausdauernd
Blätter
Blattspreite am Grund herzförmig, runzelig, gekerbt, beiderseits kurz weich-wollig behaart
Bodenbedingungen
mäßig trockene bis frische, nährstoff- und basenarme, saure, modrig-humose, meist sandig bis steinige Lehmböden
Lichtbedingungen
Halbschatt- bis Lichtpflanze
Lichtbedingungen (Symbole)
◐ - ○
Wurzeltypus
Wurzelkriecher
Natürliches Vorkommen (Habitat)
häufig in lichten, grasigen Eichen- (und Kiefern-) wäldern, in Heiden, an Wald- und Wegrändern
Vegetationstypus und Synökologie (Pflanzengesellschaft)
Ver. Quercion roboris (f)
Natürliche Vermehrung (auch vegetativ)
Windausbreitung
Einschränkungen bzgl. Temperatur
in wintermild-humiden Klimalagen
Status der Einbürgerung
I
Chemische Merkmale
ätherische Öle, Iridoide, Diterpene vom Clerodantyp, Flavonoide
Chemie und pharmzeutische Nutzung – kurz
Scorodoniae herba: Kraut
Pharmazeutische Nutzung
Das Kraut volkstümlich bei chronischem Bronchialkatarrh, Entzündungen der Nasen- und Rachenschleimhäute, als Wundheilmittel sowie früher bei Tuberkulose. In der Homöopathie die frischen oberirdischen Teile der blühenden Pflanze bei Erkrankungen der Atemwege
Generelle Empfehlung
Besonders empfohlen für die Bienenweide
Zielgruppe
Haus- und Kleingärtner; Imker; Kommunale Einrichtungen, öffentliche Verwaltungen; Unternehmen
Zielgruppe Abkürzung
H, I, K, U
Nektar
gut
Pollen
wenig
Blütenbesuch durch polylektische Wildbienen
Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum), Stahlblaue Mauerbiene (Osmia caerulescens) und Dünen-Pelzbiene (Anthophora bimaculata)
Steckbriefe Wildbienen (www.Wildbienen.info)
Steckbrief Anthidium manicatum Steckbrief Osmia caerulescens
Spross
mit Bodenausläufern

BfN (2010): Artenfilter und Kartendienst für regionales gebietseigenes Saat- und Pflanzgut krautiger Arten, Accessed: 03.06.2025. See: https://regionalisierte-pflanzenproduktion.de/artenfilter.htm;

Breunig, T. et al. (2021): Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.;

Erhardt, W., Götz, E., Bödeker, N. & Seybold, S. (2008): Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer KG, Stuttgart (Hohenheim), 18. Aufl., 2103 S.;

Haider, M. et al. (2005): Wildbienenkataster. See: https://www.wildbienen-kataster.de;

Karl Hiller et al. (2010): Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen.. Spektrum, Heidelberg, 2. Auflage 9783827420534.;

Kleinstuber, Andreas et al. (1996): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs. 5. Ulmer, Stuttgart: 539.;

Maurizio, Anna et al. (1982): Nektar und Pollen - die wichtigsten Nahrungsquellen der Honigbiene. 4. Ehrenwirth, München, 3, überabeitete Auflage;

Oberdorfer, E. (2001): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Für Deutschland und angrenzende Gebiete. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 8., stark überarb. u. erg. Aufl, 1056 S. 978-3-8001-3131-0.;

Parolly, G. et al. (2019): Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder.. Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim, 97. Aufl.;

The International Plant Names Index (2009). Published on the Internet http://www.ipni.org; Courtesy to IPNI, 2009. Exported from IPNI at date: 2009-09-22 20:17:51;

Westrich, P. et al. (2018): Die Wildbienen Deutschlands.. Ulmer Verlag ISBN 978-8186-0123-2.;







Letzte Aktualisierung:
Taxonomische Aktualisierung: Helmut Dalitz am: 9.4.2020
Aktualisierung des Steckbriefs: Aleta Neugebauer; Helmut Dalitz; imported by Helmut Dalitz; Robert Gliniars; zuletzt von: Aleta Neugebauer am: 26.2.2026

In der untenstehenden Liste der Pflanzen in den Gärten sind bei vielen Gehölzen Koordinaten vermerkt. In diesen Fällen zeigen die Punkte in der Karte die Standorte der Pflanzen an.
Sind keine Koordinaten vermerkt, zeigt der jeweilige Punkt die Mittelkoordinaten der Parzelle in den Gärten an.